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Auch wenn Remington gerne mal preistechnisch in die Vollen geht, bieten Sie mit dem XR1330 HyperFlex einen recht moderaten Rotationsrasierer an, der für glatte Ergebnisse zu geringen Kosten sorgen soll. Ob diese Rechnung aufgeht? Wir waren auch skeptisch und haben deshalb den 1330er sehr intensiv beäugt, geprüft und auf die Probe gestellt. Und damit natürlich rasiert. Auch das Design und andere Kleinigkeiten haben wir nicht außer Acht gelassen. Ob wir zufrieden sind und einen Daumen hoch für das Gerät verleihen? Nach dem Lesen weißt du es genau.

 

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Inhaltsverzeichnis:

  1. Hübsches Design & Verarbeitung
  2. Ausstattung und die Performance unter der Lup
  3. Der XR1330 auf dem Datenblatt
  4. Der XR1330 in der Anwendung
  5. Alle Besonderheiten auf einem Blick
  6. Pros und Contras für den XR1330
  7. Fazit

 

Hübsches Design mit Wellness-Anmutung – solider Eindruck bei der Verarbeitung

Remington XR1330 HyperFlex bild 1Schnittig. So lässt sich unser erster Eindruck vom Design des XR1330 HyperFlex zunächst zusammenfassen. Der Rotationsrasierer setzt auf einen sehr ergonomischen Griff, der ausgezeichnet in der Hand liegt und relativ stimmig zum flexibel gelagerten Scherkopf passt. Wasserblaue Akzente runden das Ganze optisch ab. Dafür gab es 2014 den reddot-Designaward. Heute ist dieser Look bei allen Remington-Rasierern Standard und damit durchaus keine Überraschung mehr – aber im Bad macht er sich ganz hübsch.

Auch könnte man den Eindruck gewinnen, dass Remington für seine Männertechnik einmal zu den Frauen rüber geschielt hat, denn der Rasierer sieht verdächtig nach einem elektronischen Gesichtsbürstchen aus. Das hat einen absolut guten Grund. Doch dazu später mehr.

Bei der Verarbeitung brauchten wir bei Remington ja noch nie groß mäkeln, und das ist auch beim XR1330 HyperFlex der Fall. Alle Teile – auch die beweglichen – sitzen sicher und ohne zu klappern, der Griff ist anständig rutschfest beschichtet und auch die beiden Akku-Anzeigen leuchten klar und eindeutig.

 

Ausgelegt auf das Wesentliche: Die Ausstattung und die Performance unter der Lupe

Remington XR1330 HyperFlex bild 3Die XR13-Serie von Remington ging beim erstmaligen Launch mit einem sportlichen Ziel und neuer Technik an den Start. Der XR1330 HyperFlex verfolgt dieses Ziel in einer leicht abgespeckten Variante. Aber auch hier sorgt die hübsch betitelte HyperFlex Technologie dafür, dass sich der Rotationsscherkopf mit drei Scherlagern in jedem Winkel frei bewegen kann. Der Sinn ist klar: Damit sollen alle Konturen mit dem Rasierer zu bewältigen sein. Auch das ActiveContour XL System der Scherköpfe dient nur diesem Zweck. Der Detail- und Langhaarschneider ist – wie alle Schneidelemente – mit Klingen der PrecisionUltra-Generation ausgestattet und zwei Klingenringe pro Schneide gibt es noch obendrauf.

Bei all den scharfen Werkzeugen müssten die Ergebnisse doch eigentlich top glatt sein? Sagen wir mal so: Joar. Wenn du ein Bär von einem Bartmenschen bist, dann eher nicht so. Für den normalen Bartwuchs ist der XR1330 HyperFlex aber ein durchaus komfortabler und ordentlicher Geselle. Gerade bei der Nassrasur zeigt der Rasierer aber erstaunlich solide Ergebnisse – auch ohne Rasierschaum. Du kannst ihn einfach mit unter die Dusche nehmen und fertig.

Der Lithium Ionen-Akku ist mit 50 Minuten Betriebsdauer absolut ausreichend, braucht aber vier Stunden zum Laden. Das haben wir von Remington schon besser gesehen. Auch die Minutenanzeige, an die wir uns bei höherpreisigen Modellen schon so gern gewöhnt haben, vermissten wir hier ein wenig. Selbst auf die merkwürdige, etwas umständliche Ladestation hätten wir verzichten können. Die 50 Minuten Haltbarkeit sind aber so etwas wie die Höchstgrenze, bei intensivem Dauerbetrieb machte der Remington auch schon mal nach 45 Minuten schlapp. Eine Transportverriegelung gibt es übrigens nicht, eine Tasche und die weltweite Spannungsanpassung hingegen schon. Komm also auf Reisen nicht aus Versehen gegen den Knopf, sonst rasierst du wohlmöglich deinen liebsten Cashmere-Pulli.

 

Der XR1330 auf dem Datenblatt

  • Rotationsscherkopf mit (fast) 360 Grad Bewegungsfreiheit
  • PrecisionUltra-Klingen und doppelte Scherringe
  • ActiveContour XL System für sanftes Gleiten über die Konturen
  • Detail- und Langhaarschneider
  • Betriebsart : Akku
  • Akkuart : Lithium Ionen Akku
  • Akkulaufzeit: bis zu 50 Minuten
  • Ladezeit: 4 Stunden
  • Schnellladefunktion: Nein
  • Garantie: 2 Jahre Garantie plus ein extra Jahr nach Onlineregistrierung
  • Nassrasur: Ja
  • Wasserfest: 100 Prozent laut Hersteller
  • Ladestation
  • Transporttasche
  • LED-Anzeige für Laden und Nachladen
  • Weltweite Spannungsanpassung
  • Preis des Herstellers: rund 80 Euro

 

Die Mädels machen’s vor: Der XR1330 in der Anwendung

Erinnerst du dich an unseren Vergleich mit der elektronischen Mädchen-Gesichtsbürste? Spätestens in der Anwendung weißt du, warum der XR1330 auf dieses Design setzt. Denn durch den schmalen Griff lässt sich der Scherkopf hervorragend in allen Himmelsrichtungen und über jeden Buckel in unserem Gesicht manövrieren. Auch bei Detailarbeiten mussten wir nur ganz zart zugreifen, um anständige Ergebnisse zu erzielen. Für spezielle Tricks und die richtigen (weil effektivsten) Bewegungen kannst du ja mal deiner Freundin oder Schwester beim Umgang mit ihrem Bürstchen beobachten. Denn in diesen Dingen wissen Ladys immer besser Bescheid.

Remington XR1330 HyperFlex bild 4Ganz so frei wie von Remington vollmundig versprochen schwingen der Kopf und die Klingen zwar nicht, für den normalen Gebrauch ist das aber kaum ein Manko. Bei sehr schwierigen Stellen musst du allerdings zweimal öfter drüber gehen und dich auch etwas dem Kopf anpassen. Dabei ist das vom Hersteller eigentlich andersherum geplant gewesen. Gerade sehr markante und unebene Halspartien mit wild wucherndem Haarstand brauchen meist eine doppelte Abreibung.

Remington liefert aber mit seiner Technologie auch in diesem Preissegment solide Ergebnisse, die ohne Pickel, Brennen oder Rötungen daher kommen. Das schafft kaum ein vergleichbarer Rasierer zu dem Preis. Oder auch von einem anderen Hersteller. Die Lautstärke ist okay, die Vibration fühlt sich angenehm im Kopf an – ein typischer Remington-Sound, wie einer unserer Tester fachmännisch bemerkte. Auch über die Reinigung musst du dir keine Gedanken machen – ab unter den Duschstrahl, dort den XR1330 einfach auseinanderbauen und ohne langes Gefummel auch wieder zusammensetzen.

Bei der Akkuladung und der entsprechenden Anzeige war natürlich ein bisschen Rätselraten angesagt, schließlich kann „rotes Lämpchen an“ eine Spanne von Sekunden oder wichtigen Minuten bedeuten. Gerade wenn die Rasur erst halb durch ist, sollte das Gerät bestenfalls noch ein wenig durchhalten. Schnellladen kannst du diesen Rasierer allerdings nicht. Also sorge lieber dafür, dass das Lämpchen immer schön grün ist und ohne Ladestation solltest du auch nicht verreisen.

 

Alle Besonderheiten auf einem Blick

  • Sicheres, frei bewegliches Handling
  • Rotationsscherkopf mit dreifacher Klinge
  • Gute Ergebnisse auch ohne Schaum
  • Nass- und Trockenrasur gleichsam problemlos möglich
  • Rasur ohne Pickel oder Rötungen
  • ausreichende Akkulaufzeit
  • störfreie Geräuschkulisse
  • Gute Anpassung an die Gesichtskonturen
  • Leichte Reinigung
  • Solide Verarbeitung

 

Die Pros und Contras für den Remington XR1330 HyperFlex

  • gutes Preis-Leistungsverhältnis 
  • angenehme Rotationskopf-Technologie 
  • keine Hautirritationen oder Pickel 
  • glattes Rasurergebnis 
  • Nassrasur problemlos möglich 
  • gute Handhabung in allen Winkeln 
  • rutschsicherer Griff 
  • ansprechendes Aussehen 
  • leichte Reinigung 
  • lange Ladezeit 
  • Laden über Ladestation 
  • wirklich glatte Ergebnisse nur in mehreren Zügen 

 

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Fazit

Remington XR1330 HyperFlex bild 2Um es mal kurz zusammenzufassen: Bei dem Preis haben wir am Remington XR1330 HyperFlex kaum was Auszusetzen. Im Gegenteil: Der Rasierer arbeitet solide und äußerst angenehm auf der Haut und sorgt für akzeptable Ergebnisse, wie man sie von elektrischen Rasierern kennt. Absolutes Plus ist natürlich seine Wasserfestigkeit und die Tatsache, dass er mit einem sehr fortschrittlichen Rotationskopf ausgestattet ist.

Ein bisschen lang dauerte uns das Aufladen – hier sieht man, dass Remington durch einen minderwertigeren Akku den Preis gedrückt hat. Auch eine Schnellladefunktion wäre gerade mitten in der Rasur ein schönes Gimmick gewesen. Das alles findest du bei den teureren Modellen der XR13-Serie, allerdings lässt sich Remington diese Features einiges extra kosten ( im Durchschnitt 50 Euro). Da machte es uns auch nicht mehr traurig, dass wir die schon vertraute Minutenanzeige missen mussten. Denn die Rasurergebnisse des günstigeren Modells sind mit den teureren Brüdern ungefähr gleich auf. Und das ist ja wohl das Wesentliche.

Gibt es nun einen Daumen hoch von uns? Das schon, auch wenn er ganz leicht nach rechts oder links geneigt ist. Aber der Rasierer für den absolut gereckten Daumen muss vielleicht erst noch erfunden werden? Wir suchen für dich weiter!

 

Bildquellen:

© Amazon.de; © shutterstock.com / @Dean Drobot

 

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