Der Morgen ist wohl die wichtigste Tageszeit, denn er bestimmt meist wie der Rest des Tages verläuft. Die meisten von euch kennen wahrscheinlich die Redensarten und Sprüche wie „mit dem falschen Fuß aufgestanden“ oder „Morgenstund hat Gold im Mund“.

Mit der richtigen Morgenroutine lässt sich eine gewisse Konstanz für einen perfekten Tag zurechtlegen. Aber wie sieht denn eine gute Morgenroutine aus? Wie lange muss diese gehen?

Auf diese und weitere Fragen will ich gerne im folgenden Beitrag näher eingehen und euch dabei meine persönliche Morgenroutine vorstellen.

 

Warum eine Routine?

Der menschliche Körper, vor allem das Gehirn liebt Routinen. Auch wenn er sich erst einmal dagegen wehrt, so kann er, wenn die Routine nach einigen Wochen etabliert ist auch nicht mehr ohne diese.

Alles in unserem Leben läuft in gewissen Routinen ab. Unser ganzes Universum ist aus Routinen aufgebaut. Tag und Nacht sowie Aufstehen und Schlafengehen, sind nur einige wenige Beispiele für die Konstanz unseres Lebens und des gesamten Universums. Diese fraktale Struktur / Verhalten des Universums spiegelt sich auch in uns selbst wieder.

Warum also nicht eine eigene Routine erstellen die unseren Körper und Geist auf eine neue Ebene von Glück und Erfolg bringt.

 

Meine Morgenroutine

Vor einigen Jahren fing ich daher mit einer einfachen und kurzen Morgenroutine an, die mich gleich zu Beginn des Tages auf Hochform bringt. Diese Morgenroutine habe ich seither konstant ausgebaut.

Ein Buch zu dem Thema Routinen welches ich euch sehr ans Herz legen kann ist: „Die Macht der Gewohnheit von Charles Duhigg“. Durch dieses Buch bin ich das erste Mal auf das Thema Routinen / Gewohnheiten gekommen.

Meine erste Morgenroutine dauerte damals ca. 3 Minuten. Heute dauert meine Morgenroutine dagegen ca. 30-35 Minute.

Aufstehen und Sport

Ich beginne meinen Tag meist zwischen 6 und 7 Uhr morgens. Da ich einen Wecker verwende, der meinen Schlafrhythmus protokolliert und mich dann weckt, wenn ich sowieso gerade in einer leichten Schlafphase bin kann meine Aufstehzeit jeden Tag etwas variieren.

Ein Schluck Wasser und anschließend etwas Gymnastik mit Dehnübungen – Ca. 2-3 Minuten. Dann geht es für mich raus eine Runde laufen. Ich habe dabei 4 verschiedene Laufstrecken zwischen denen ich jeden Tag auswählen kann. Jede Strecke dauert rund 15-20 Minuten. Ich gehe das ganze recht locker an, mit einem Maximalpuls von ca. 130 Schlägen pro Minute. Ziel ist es, den Körper in Gang zu bringen ohne ihn zu überlasten. Auf den letzten Metern mache ich dann meist noch ein paar Liegestütz und Kniebeugen. Abhängig von der Strecke kommen auch einmal ein paar Klimmzüge dazu.

Zähneputzen, Rasieren und Duschen

Nach dem Frühsport geht es für mich ab ins Bad. Nun ist das Zähneputzen an der Reihe; Essen kommt für mich sowieso erst nach 12 Uhr mittags in Frage. Anschließend geht es weiter mit der täglichen Rasur. Mit dem richtigen Rasierer und der richtigen Rasierseife geht diese ziemlich fix und ist in maximal 1-2 Minuten erledigt.

Nun kommt der wohl schwierigste Teil meiner Morgenroutine, das Duschen. Nicht weil ich wasserscheu bin, sondern weil ich mich jeden Morgen kalt abdusche; und zwar eiskalt. Das stärkt das Immunsystem, hilft dem Körper bei der Regeneration, verfeinert das Hautbild und verbessert die Durchblutung im ganzen Körper. Zudem hilft die kalte Dusche dabei den Körper langfristig aufzuwärmen. (Liegt an den braunen Fettzellen die durch die kalte Dusche aktiviert werden). Ich fange meist mit einer Wechseldusche an, die wie folgt aussieht: 30 Sekunden warm, 30 Sekunden kalt. Dies mache ich ca. 4 Mal. Anschließend kommen dann ca. 4 Minuten kaltes duschen. Wichtig: die letzte Phase muss auf jeden Fall mit kaltem Wasser sein.

Kurze Meditation & fertig machen für die Arbeit

Nach der kalten Dusche und anschließendem abtrocknen setze ich mich meist noch kurz für 2-3 Minuten hin und meditiere einen Augenblick. Im Sommer auf dem Balkon, im Winter im Wohnzimmer. Dies hilft mir dabei mich zu sammeln. Vor allem nach der kalten Dusche ist der Geist meist kristallklar und wach. Einer der schönsten Augenblicke jeden Morgen. 😉

Zum Schluss mache ich mich dann noch fertig für die Arbeit.

 

Fazit zur Morgenroutine

Mir konnte die Morgenroutine eine gewisse Konstanz im Leben bringen. Ich habe durch diese nicht wie manche wohl denken könnten, 35 Minuten meines Tages verloren, sondern Stunden gewonnen. Warum? Ganz einfach: ich bin fitter, widerstandsfähiger, besser gelaunt und sehr viel konzentrierter und das den ganzen Tag über.

Je nach Körperlicher Verfassung verändere ich diese Routine aber ab und zu einmal etwas ab. Seit ca. 2 Jahren gibt es jedoch nicht einen Tag an dem ich nicht zumindest einen Teil meiner Routine durchgeführt habe.

Inspiriert wurde ich zu diesem Beitrag von der Blogparade „Guten Morgen! Meine Morgenroutine“ auf zentreasures.de. Einem Blog zu den Themen Produktivität, Motivation, sowie ein gesundes und positives Leben.

Habt ihr auch eine Morgenroutine? Wenn ja wie sieht diese aus? Was darf bei deiner Morgenroutine auf keinen Fall fehlen?

Ich freue mich auf eure Kommentare und Feedback.

Beste Grüße,

Robert M.

2 KOMMENTARE

  1. Hallo Roby,
    danke, dass du deine Morgenroutine mit uns teilst!

    Super, dass du zu Beginn erklärst, was es eigentlich mit Routinen auf sich hat. Und auch das Buch „Die Macht der Gewohnheit“ muss ich mir mal genauer anschauen. Das Thema interessiert mich jedenfalls sehr.

    Spannend, dass du schon so lange eine Morgenroutine praktizierst. Wie genau bist du dazu gekommen? Wolltest du Gewohnheiten ändern und hattest gar keine „Morgenroutine“ an sich im Sinn oder kam das einfach so nach und nach? Ich finde es jedenfalls klasse, dass du sie seit zwei Jahren durchziehst.

    Die kalte Dusche, bzw. Wechseldusche, ist etwas, vor dem ich immer wieder zurückschrecke. 😉 Dabei gewöhnt man sich ja mit der Zeit an alles.

    Und auch hier nochmal danke für deine Teilnahme an meiner Blogparade!
    Viele Grüße,
    Chrissi

  2. Hallo Chrissi, danke erst einmal für dein tolles Kommentar.
    Die Morgenroutine kam bei mir so nach und nach. Vor allem aber nach dem ich mir das Buch „Die macht der Gewohnheit“ durgelesen hatte. Ab da an hat es mich gepackt.

    Ja, das mit der kalten Dusche ist erst einmal eine Überwindung, ich muss ehrlich sagen, es kostet mich jeden Tag etwas überwindung. Aber durch den Sport ist es nicht mehr ganz so unangenehm. Vor allem wenn man mal einige Zeit unter der kalten Dusche steht, hält man es wirklich sehr gut aus.

    Grüße
    Roby

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

3 + 20 =